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Ergebnisse der indirekten Bestimmung blockierter Kräfte in Abhängigkeit der Matrixbesetzung und Methode zur Matrixinversion (de)

* Presenting author
Day / Time: 20.03.2024, 14:20-14:40
Room: Bonatz Saal
Typ: Regulärer Vortrag
Abstract: Für die komponentenbasierte Transferpfadanalyse wird die Quelle unabhängig von der umgebenden Struktur charakterisiert und kann für die Prognose von Zielwerten (Luft- oder Körperschall) verschiedener Gesamtsysteme verwendet werden. Dies ermöglicht im Entwicklungsprozess den virtuellen Austausch von Teilsystemen und erlaubt den Vergleich verschiedener Quellen im identischen Gesamtsystem. Weiterhin können durch eine umgebungsunabhängige Beschreibung der Quelleigenschaften Grenzwerte für einzelne Komponenten eindeutig spezifiziert werden. Für die Beschreibung von Körperschallquellen hat in den letzten Jahren die Modellvorstellung der blockierten Kräfte („blocked forces“) zunehmend an Bedeutung gewonnen. Diese können mit Beachtung der notwendigen Prüfstandsrandbedingung direkt gemessen oder indirekt bestimmt werden. Die indirekte Bestimmung kann entweder „in-situ“ in einem strukturdynamisch bekannten Verbauzustand oder durch Messung der freie Schwingschnelle im Betrieb des Prüflings erfolgen. Unter Zuhilfenahme der entsprechenden Admittanzmatrix kann daraus die blockierte Kraft berechnet werden. Für die Bestimmung mit Hilfe der freien Schwingschnelle ist dies die Admittanzmatrix des frei/frei gelagerten Prüflings. Im vorliegenden Beitrag wird auf Basis eines Messdatensatzes die Sensitivität der berechneten blockierten Kräfte auf die Berechnungsmethodik vorstellt. Dabei werden verschieden besetzte Admittanzmatrizen und verschiedene Methoden zur Matrixinversion behandelt und deren Auswirkung auf die Kraftberechnung vorgestellt.